Hochseilpark Werdenfels                                         

 

 
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Checkliste Hochseilgarten Bau

 

Standort eines Hochseilgartens

 

Jeder, der den Bau eines Hochseilgartens plant, sollte sich über den sinnvollen Standort der Anlage Gedanken machen. Natürlich, sollte jemand eigenen Grund besitzen, stellt sich nur noch die Frage wo auf dem Grund, aber für alle anderen gilt: je näher an einer vielfältigen Infrastruktur desto besser. 

Wie schaut es aus mit sanitären Bereichen, Parkplätze, Bewirtschaftung, Zufahrtsstraßen, Bebauungsplan usw...? Wenn Sie nicht nach kurzer Zeit als einziger Kunde übrig bleiben wollen, sollten Sie einiges in dieser Hinsicht bedenken!

 

Art des Hochseilgartens

 

Naturhochseilgarten: 

Hier werden die Übungen direkt in die Bäume gehängt. Positiv ist der günstige Preis solcher Anlagen, negativ ist der hohe Aufwand für die Wartung solcher Anlagen, da z.B. Windlasten sehr am Material zehren. 

 

Anlage mit Masten:

Diese Anlagen sind teurer, da hier baurechtliche Vorgaben eingehalten werden müssen. Da manche Bäume für eine sichere Aufhängung der Übungen und speziell der Sicherungen nicht zu gebrauchen sind; ferner oft ungünstig stehen, kann man mit einer Anlage dieser Art alle die Übungen verwirklichen,  die aufgrund der Standorte der Bäume so nicht möglich wären.

           

 

 

Höhe des Hochseilgartens

 

 

Low-Ropes-Courses oder Niederseilgärten:

hier werden die Übungen in geringer Höhe aufgehängt. Spezielle Sicherungen der Teilnehmer werden daher auch nicht benötigt. Diese Übungen werden gerne für Kindergruppen, Selbstsicherungen der Kunden, aber auch bei Teamtrainings verwendet.

           

 

High-Ropes-Courses oder Hochseilgärten:

diesen Seil-Gärten sind nach oben hin nur technische oder biologische (Bäume) Grenzen gesetzt. Wie hoch eine Anlage wirklich werden soll, ist oft auch eine Frage der Materialkosten. Jemandem der wirklich unter Höhenangst leidet unterscheidet nicht mehr zwischen 5 oder 15 Metern..

 

                                        

 

 

Incentives oder Teamtrainigs oder beides

 

Incentives/Events:

hierunter fallen alle Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer "belohnt" werden. Meist werden diese Veranstaltungen als Spaßveranstaltung durchgeführt. Die Teilnehmer erleben einen schönen Tag (Event) und haben Spaß und Action. Eher unwillkürlich werden natürlich auch Effekte aus dem Teamtraining erzielt. Der Aufbau der Anlage und die Auswahl der Übungen sind auf Spaß und Action ausgerichtet.

 

Teamtrainings:

hier schaut die Auswahl der Übungen ganz anders aus. Sie müssen spezielle, für die Zielsetzung des Teamtrainings erforderlichen Übungen bereithalten.

 

Mischung aus Teamtraings- und Incentiveanlage:

eine solche Anlage erfordert mehr als nur ein paar Übungen in Bäumen oder am Boden. Hier muss das optimale Nutzungsverhältnis zwischen beiden Komponenten stimmen!

 

 

Details

 

 

Materialauswahl und Hersteller

Besonders hier sollte sich der Bauherr schon auskennen. Komplett- oder Hüftgurte, Seilerei, Sicherungsmaterial, Lastböcke, Spannschlösser, Seilbremsen usw....

Ausbildung des Personals

wer bildet mein Personal aus und mit welchem Standart? Reicht ein Kletterkurs? Was braucht mein Personal noch, um Kurse führen zu können?

Welche Versicherungen

werden benötigt und wer uns was versichert - Kosten? Welche Versicherung bietet günstige Konditionen? Vorschriften?

Rechtliche Notwendigkeiten

Unfallversicherung, Rechtschutz, Gewerbeanmeldung, Vorschriften, Steuerberater...

Businessplan/Geldbeschaffung

Erweiterungsmöglichkeiten

Gastronomie, Kinderprogramme, Bikeverleih...

 

Natürlich werden wir hier nicht alles angeben, was an Überlegungen zum Bau eines Hochseilgartens nötig ist, Ihr könnt aber sehen, das es nicht ganz einfach ist und guter Rat auch manchmal sehr teuer werden kann. Besonders hinterher!

 

 

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